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M-TEC Patent:
CO2 Tiefensonde

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CO2 Tiefensonde

Die selbstzirkulierende CO2-Tiefensonde (CO2-Heatpipe) wurde von uns im Jahr 1999 entwickelt. Die CO2-Tiefensonde ist durch ein Gebrauchsmuster und ein Patent europaweit geschützt.

 

Funktionsweise eines Heat Pipe
Ein traditionelles Wärmerohr (heat-pipe) ist ein Rohr, das mit einer leicht verdampfenden Flüssigkeit gefüllt ist.

  1. Im Verdampfer Bereich nimmt die Flüssigkeit Wärme auf.
  2. Die Flüssigkeit beginnt zu kochen und Dampf steigt auf.
  3. Die Wärme wird am oberen Rand des Zylinders an die Umgebung abgegeben, der Dampf kondensiert und wird wieder flüssig.
  4. Die Schwerkraft bringt die Flüssigkeit wieder an das untere Ende des Rohres.
  5. Die Funktionsweise beruht auf einem Verdampfungs-/Kondensationsprozess, so dass der Flüssigkeitstransport ohne mechanisch bewegte Teile erfolgt und so Wärmerohre daher ohne Umwälzpumpe arbeiten, auf die jedoch konventionelle Systeme angewiesen sind. Durch diese Technologie können effiziente Erdwärmeüberträger mit kleinen Temperaturdifferenzen realisiert werden. Der Wärmetransport bei sehr kleinen Temperaturdifferenzen in den Wärmetauschern bzw. im Verdampfer der Wärmepumpe wird dadurch ermöglicht, dass in erster Linie latente Wärme (d.h. Wärme bei konstantem Temperaturniveau) übertragen wird. Bei konventionellen Sole-Systemen handelt es sich um die Übertragung von sensibler Wärme (d.h. Wärmeübertragung mit merklicher "Temperaturgleitung"). Wird einer Stelle des Wärmerohres (Heizzone, Verdampfer) Energie zugeführt, so verdampft dort die "arbeitende" Flüssigkeit auf der Rohrwand. Der Dampf strömt in Richtung des Temperaturgefälles und kondensiert überall dort unter Abgabe der Verdampfungswärme, wo Energie abgeführt wird (Kaltzone, Kondensator).

    Funktionsbeschreibung der CO2-Tiefensonde
    Im Erdreich ist kostenlose Sonnenenergie gespeichert. Diese Energie bringt das in der CO2-Sonde vorhandene Kohlendioxid zum Kochen. Das gasförmige Kohlendioxid steigt selbsttätig auf. Am oberen Ende der CO2-Sonde befindet sich die Wärmetauschereinheit. In diesen Wärmetauschern wird die gewonnene Erdwärme vom CO2 auf das Kältemittel des Wärmepumpenkreises übertragen. Durch diese Wärmeabgabe wird das CO2 wieder flüssig und fließt selbsttätig wieder nach unten, wo von Neuem Wärme aufgenommen wird.

    Vorteile

    • Umweltfreundlich - CO2 ist ein natürliches Trägermedium
    • Selbstzirkulierend - keine Umwälzpumpe im Sondenkreislauf notwendig
    • Effizient - sehr hohe Wirkungsgrade
    • Betriebssicher - keine Frostschutz, keine Umwälzpumpe
    • Verschleißfrei - keine beweglichen Teile im Sondenkreislauf
    • Servicefrei - keine Wartung im Sondekreislauf notwendig








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