Superfood

 

Der Begriff Superfood ist in aller Munde. Doch was bedeutet dieser und tragen diese Lebensmittel wirklich zur Förderung der Gesundheit bei?

 

„Superfood“ ist ein Marketingbegriff, der Lebensmittel mit angeblichen Gesundheitsvorteilen beschreibt. Diese Gesundheitsvorteile sind aber nicht immer wissenschaftlich erwiesen.

Zu Superfood zählt z.B. Acai-Beere, Goji-Beere, Chiasamen, Kakao, Yakon (Inkawurzel). Diese Superfoods werden aber aus fernen Ländern importiert und gut vermarktet. Unsere heimischen Lebensmittel, saisonal geerntet, weisen genauso einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen auf. Leinsamen steht dem Chiasamen in nichts nach und die Goji-Beere hat normalem Obst und Gemüse nichts voraus.

Brombeeren, Heidelbeeren, Holunderbeeren, Kraut, Kohl, Leinsamen, um nur einige zu nennen, stecken voller wertvoller Nährstoffe. Wenn wir darauf achten, täglich Obst und Gemüse der Region und der Saison entsprechend zu essen, können wir davon ausgehen, dass wir gut mit den wichtigen Nährstoffen versorgt sind.
Alleine Superfood in den Speiseplan einzubauen, macht noch keine gesunde Ernährungsweise aus.

„Ringer, ringer, reier, samma unser dreier. Sitz´ ma unterm Hollerbusch, machen alle husch, husch, husch!“

Diesen Kinderreim kennen sicher alle. Ein altes Sprichwort sagt auch, dass man vor jeder Hollerstaude seinen Hut ziehen soll, da er viele Krankheiten positiv beeinflussen kann. Der Holler hatte von jeher seinen fixen Platz in jedem Bauerngarten und wurde mit großem Respekt behandelt.

Aus den Blütendolden kann Saft und Sirup hergestellt werden. Sie schmecken auch als „Hollerkrapfen“ in Backteig ausgezeichnet oder getrocknet als Tee. Die Beeren kann man zu Marmelade, Saft, Likör, Kompott verarbeiten und ebenfalls getrocknet als Tee verwenden.

 

 

 

 

 

 

 background-2277_640

 

 

  

elder-432610_1280

 

 

 



Rezept


Topfenknödel mit Zwetschken-Hollersauce
4 Portionen

Zutaten:
300 g Magertopfen
ev. 50 g Margarine
40 g (Vollkorn)grieß
1 Ei
1 Prise Salz
Semmelbrösel, Zucker
20 g Butter
Staubzucker zum Bestreuen

400 g Zwetschken
150 – 200 g Hollerbeeren
Zucker nach Belieben, Gewürznelken, 1 Zimtstange
3/4 Pkg. Vanillepuddingpulver
Wasser


Zubereitung:

• Topfen mit Grieß und Ei verrühren und ca. 1 Stunde ziehen lassen, gegebenenfalls noch etwas Mehl dazugeben. Knödel oder Nockerl formen und in leicht siedendem Salzwasser ziehen lassen, nicht kochen, bis die Knödel an der Oberfläche schwimmen (ca. 15 Min.)

• Die Butter in einer beschichteten Pfanne schmelzen, Semmelbrösel anrösten gegebenenfalls etwas Zucker beigeben und die Knödel darin wälzen. Mit Staubzucker bestreuen.

• Zwetschken entkernen und in kleine Stücke schneiden.

• Zwetschken, Hollerbeeren, Zucker, Nelken, Zimtrinde mit etwas Wasser (ca. ¼ l) kochen, bis die Zwetschken zerfallen.

• Vanillepuddingpulver in 5 EL Wasser auflösen, zur Sauce geben und unter ständigem Rühren aufkochen lassen.

• Vom Herd nehmen, auskühlen lassen und zu den Topfenknödeln servieren.
 

Tipp: Dieser Topfenknödelteig eignet sich auch für Obstknödel (z.B. Marille, Zwetschke oder Erdbeere).


 

Bleiben Sie gesund!

  Mariella2
Mariella Istok
Diätologin aus Kefermarkt

Ernährungsberatung in AdFONTES Medizin & Therapie Schloss Riedegg, Riedegg 1, 4210 Gallneukirchen
Email:
Tel: 0664/4386448

 

 

 

 

 

  

 

 Fotolia_60354140_S

 

 

 

 

Fotolia_166343427_XS(1)

     

 

 

 

Newsletter Anmeldung

Sie möchten aktuelle Infos über Wärmepumpen und Fotovoltaik
sowie wissenswertes rund ums eigene Heim erhalten?

* diese Felder müssen ausgefüllt werden