Neue Landesförderung für Wärmepumpen

 

 

Seit Anfang Juli vergibt das Land OÖ wieder Fördergelder für Wärmepumpen.
Anders als bei der ausgelaufenen Förderung, wird allerdings nur mehr der Umstieg von fossilen Energieträgern auf eine Wärmepumpen-Heizung gefördert. Für den Neubau gibt es keine Zuschüsse mehr.

 

Wer wird gefördert?
Gefördert werden Privatpersonen, die an ihrem Hauptwohnsitz die Heizungsanlage von fossilen Energieträgern auf eine Wärmepumpe umstellen. Die Wärmepumpe muss dabei genau definierte Qualitätsstandards erreichen. Im Umkreis von 35 m darf kein Anschluss an ein Nah- oder Fernwärmenetz aus erneuerbaren Energieträgern bestehen.

 

Wie wird gefördert?
Der finanzielle Zuschuss wird einmalig ausbezahlt.

 

Wie hoch ist die Förderung?
Die Förderhöhe ist sowohl von der Nennwärmeleistung als auch von der Energieeffizienz der Anlage abhängig. Erdwärme- und Grundwasserwärmepumpen werden besser gefördert als Luft-Wärmepumpen.
Maximal werden 50 % der förderungsfähigen Nettokosten unterstützt. Unter diese Kosten fallen Wärmepumpe, Erdwärmekollektor/Grundwasserbrunnen/Tiefenbohrung, Pufferspeicher und Montagekosten.

 

 

 

 

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Wärmepumpensystem


Fördersatz

Luftwärme
    100 Euro / kW Nennwärmeleistung
    Max. 1.700 Euro
    Gültig bei einer jahreszeitbedingten Raumheizungs- 
    Energieeffizienz ≥ 150 % (35° C) bzw. ≥ 125 % (55° C)
 
Erdwärme
Grundwasser

    170 Euro / kW Nennwärmeleistung
    Max. 2.800 Euro

    Gültig bei einer jahreszeitbedingten Raumheizungs-
    Energieeffizienz ≥ 170 % (35° C) bzw. ≥ 150 % (55° C)


    100 Euro / kW Nennwärmeleistung
    Max. 1.700 Euro
    Gültig bei einer jahreszeitbedingten Raumheizungs-
    Energieeffizienz ≥ 150 % und < 170 % (35° C) bzw.
    ≥ 125 % und < 150 % (55° C)

 
 

 

Gibt es weitere Förderungen für Wärmepumpen?
Es können keine weiteren Landesförderungen in Anspruch genommen werden. Allerdings sind etwaige Fördermittel des Bundes erlaubt.

 

Welche weiteren Voraussetzungen gibt es?
• Auf die Förderung gibt es keinen Rechtsanspruch
• Die Anlage muss von einer befugten Fachkraft normgerecht installiert werden
• Förderantrag ist nach der Maßnahme, spätestens jedoch 6 Monate nach der Schlussrechnung zu stellen
• Förderanlage muss für mind. 10 Jahre zweckentsprechend betrieben werden
• Fossile Heizkessel müssen nachweislich demontiert und die genaue Typenbezeichnung für 10 Jahre aufbewahrt werden
• Die als Wohnfläche dienende Fläche muss mehr als 50 Prozent des Gesamtgebäudes betragen
• Die Wärmepumpe muss mit einer Fotovoltaikanlage, einer thermischen Solaranlage oder für 10 Jahre mit Strom aus 100 Prozent erneuerbarer Energie betrieben werden.
• Die verwendete Wärmepumpe muss Smart-Grid fähig sein, was die Einbindung in ein intelligentes Stromnetz ermöglicht
• Die nachträgliche Berechnung der Jahresarbeitszahl muss gewährleistet sein

 

Wie lange gibt es diese Förderung?
Dieses Förderprogramm gibt es seit 03.07.2017 und endet nach Maßgabe der vorhandenen finanziellen Mittel, spätestens mit 31.12.2018.

 

Weitere Infos
http://www.land-oberoesterreich.gv.at/190718.htm

Übersicht im Förder-Dschungel
Das Transparenzportal https://transparenzportal.gv.at ist ein kostenloses Informationsservice. Es verschafft einen Überblick über sämtliche Förderungen aus der öffentlichen Hand. Über die Detailsuche werden die betreffenden Fördermöglichkeiten gefiltert.

 

 

 

 

 

 

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